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Film-Highlights mit Gästen (1): Bleihaltige Action, philosophisches Arthouse-Kino und Horror mit frischer Jugendfreigabe

24. Mai 2014 Kommentare deaktiviert für Film-Highlights mit Gästen (1): Bleihaltige Action, philosophisches Arthouse-Kino und Horror mit frischer Jugendfreigabe

Auf dem JFFH begrüßen wir zahlreiche Gäste aus Japan, die ihre Filme persönlich vorstellen und sich über Reaktionen und Fragen aus dem Publikum freuen. Dolmetscher stehen im Kino bereit. In Teil 1 unserer Film-Tipps mit Ehrengästen aus Japan geht es um die actionreiche Genre-Granate Gun Woman, Brian Yuznas (Dark) Society und den philosophisch aufgeladenen Film Miroku.

Gun Woman: Europapremiere mit Hauptdarstellerin Asami und Regisseur Kurando Mitsutake

Asami in HamburgRegisseur Kurando Mitsutake und Hauptdarstellerin Asami stellen uns gemeinsam die actionreiche Genre-Granate Gun Woman (2013, Europapremiere) vor: Ein genialer Wissenschaftler verliert durch einen brutalen Auftragsmörder seine geliebte Frau. Von unstillbarem Rachedurst getrieben, verwandelt er in seinem Geheimlabor das unschuldige Mädchen Mayumi (Asami) in eine ultimative Kampfmaschine, Gun Woman. Hinter knalligen Kostümen und abgedrehten Figuren verliert die aberwitzige Handlung rasch jede Bedeutung. Ein herrlicher Genre-Spaß für Freunde des speziellen japanischen Humors.

Neben seiner Arbeit als Regisseur (Samurai Avenger: The Blind Wolf, Monsters Don’t Get to Cry) ist Kurando Mitsutake auch durch seine Gastauftritte in White on Rice und Ugly Betty bekannt geworden. Asami, Jahrgang 1985, arbeitete zunächst als AV-Idol und Darstellerin in Pink-Filmen. Als Schauspielerin schaffte sie ihren Durchbruch 2006 mit ihrer Hauptrolle in Sukeban Boy. 2009 gewann sie beim Pink Grand Prix den Preis als beste Darstellerin.

Fans von Asami aufgepasst: Nach ihrem Auftritt beim JFFH gibt sie am 3. Juni 2014 ab 14 Uhr eine weitere Autogrammstunde und ein Fotoshooting zum Verkaufsstart des Films (limitiertes Mediabook) bei Hard to get, Landwehr 65, Hamburg.

► Gun Woman | Metropolis Kino | Donnerstag, 29.05.2014 | 20 Uhr

Miroku: Philosophisches Arthouse-Kino auf dem JFFH

MirokuDer Teenager Emiru träumt davon, Schriftsteller zu werden und den einen Roman zu schreiben. Unterstützt von seinen Freunden, voller Tatendrang beginnt er mit der Arbeit. Doch zehn Jahre später sind seine Träume im Sande verlaufen. Von Armut und Alkoholismus gezeichnet fristet er das Dasein als erfolgloser Autor. Eines Tages jedoch begegnet er einem Geist, und das Wesen stellt ihm eine Frage, die seine gesamte Existenz erschüttert.

Regisseur Kaizo Hayashi ist 2014 persönlich auf dem JFFH und stellt dem Hamburger Publikum seinen neuesten Film, den philosophisch aufgeladenen Miroku (2013), vor. „Miroku“ ist das japanische Wort für den zukünftigen Buddha, dessen Kommen prophezeit wurde. So ist Hayashis neuester Spielfilm – nach einer literarischen Vorlage von Taruho Inagaki – alles andere als einer jener kommerziellen Blockbuster, mit denen er in den 1990ern (Maiku Hama trilogy, Zipang, Catseye) bekannt wurde, sondern eher eine buddhistische Meditation, im besten Sinne philosophisches Arthouse-Kino. Begonnen hat Kaizo Hayashi, geboren 1957, seine Karriere als Regisseur mit To Sleep so as to Dream (1986). Neben seiner Arbeit beim Film hat Hayashi auch als Creative Director mit dem 2000er Videospiel 7 Blades Erfolge gefeiert.

► Miroku | Metropolis Kino | Samstag | 31.05.2014 | 17 Uhr

Society – Horror mit Jugendfreigabe ab 16 Jahren

Society auf dem JFFH 2014Ende der Woche zeigt das JFFH den Genre-Kultklassiker Society (1989) von Brian Yuzna: Bill Whitney, Sohn steinreicher Eltern, hat alles. Er ist jung, fährt einen coolen Wagen, hat eine sexy Freundin, wird auf jede Party eingeladen und steht kurz vor der Wahl zum Schülerpräsidenten. Kurz: Er steht im Mittelpunkt der High Society der Stadt. Doch dann wird Bill mit einem seltsamen Tonband konfrontiert, das seine ganze Existenz auf den Kopf stellt. Sind seine Eltern wirklich seine Eltern? Was geschieht hinter der Fassade der High Society? Ein Alptraum aus Inzest, Sexpartys und Kannibalismus bricht über Bill herein.

Der Horrorfilm wurde nach Erscheinen ungeschnitten ab 18 Jahren freigegeben und stand laut schnittberichte.com seit 1990 auf dem Index. Mitte letzten Jahres wurde der Film neu bewertet und hat eine Jugendfreigabe ab 16 Jahre enthalten. Ein Geheimtipp also für jüngere Genre- und Yuzna-Fans!

Unser Ehrengast aus Osaka, Creature-Designer und FX-Spezialist Screaming Mad George, hat für Society maßgeblich die Effekte umgesetzt. Er freut sich auf Facebook bereits sehr auf die Aufführung.

► Society | Metropolis Kino | Freitag, 30.05.2014 | 17:30 Uhr

Bekannt wurde Screaming Mad George auch als Regisseur von Musikvideos, weshalb im Rahmen einer besonderen Ausstellung in der HAW einige seiner besten und abgedrehtesten Clips – Achtung: Einlass erst ab 18 Jahre! – zu sehen sein werden. Mehr über seine Termine auf dem 15. Japan-Filmfest Hamburg gibt es in Kürze hier im Blog.

Also, stay tuned und viel Spaß heute beim Japantag im AAI und Planten un Blomen!

Filmtexte: Marald Milling

Tags: Ehrengäste Film-Tipps Gäste

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