Info
Der Verein Nihon Media e.V. als Veranstalter des Japanischen Filmfestes Hamburg wurde 2002 gegründet. Er bietet den organisatorischen Rahmen für das Filmfest und weitere japanische Film- und Kulturveranstaltungen. Das Anliegen des Vereins ist es, einen greifbaren Ort des Meinungsaustausches über japanische und deutsche Kultur und Gesellschaft durch das Medium Film zu schaffen. Damit wünschen sich die Mitwirkenden, bei der Entwicklung eines guten interkulturellen Verständnisses beider Gesellschaften mitzuwirken. Zudem hoffen wir, eine Plattform für Filmkünstler beider Länder zu schaffen, damit sich Möglichkeiten zum Meinungsaustausch und zur kooperativen Arbeit ergeben.
Neben eingeladenen Gästen und aufführenden Künstlern arbeiten alle Mitglieder an der Planung und bei der Durchführung auf freiwilliger, nicht finanziell entlohnter Basis. Wir suchen immer engagierte Helfer für das Filmfest-Team, aber wer dafür nicht die Zeit hat oder nicht in Hamburg lebt, kann auch Mitglied bei Nihon Media e.V. werden oder uns über eine Spende unterstützen. Wir sind als gemeinnütziger Verein anerkannt, Spenden an uns sind daher steuerlich absetzbar. Selbstverständlich stellen wir auf Anfrage gern Spendenquittungen aus.
Mit der Vergrößerung des Filmfestes wurde es für Nihon Media immer wichtiger, langfristige Partner und Sponsoren zu gewinnen, die bei der Ausrichtung helfen. Ein besonders wichtiger Schritt in diese Richtung war di Einführung des Schwerpunkts “Filmstadt Osaka”. Darin präsentierte das JFFH zunächst Filme der unabhängigen Filmproduktionsfirma Planet Studyo +1 sowie Abschlusswerke der Osaka University of Arts, die zum größten Teil als Welturaufführungen erstmals außerhalb der Hochschule zu sehen waren. Als Gäste aus Osaka standen der Leiter von Planet Studyo +1, Kunihiko Tomioka, und Professor Yoneo Ota von der Osaka University of Arts einem interessierten Hamburger Publikum nach jeder Vorführung zum Gespräch bereit. Vertieft wurde diese Zusammenarbeit mit Osaka durch die Kooperation mit dem CO2 Filmfestival. Geplant ist, durch regelmäßige gemeinsame Filmfeste den interkulturellen Austausch zu fördern und junge Filmkünstler beider Städte zusammenzubringen.
Auch das Spektrum der Filmfest-Örtlichkeiten wurde seit 2004 stark erweitert und umfasst inzwischen die wichtigsten Programmkinos der Hamburger Szeneviertel: Neben dem 3001-Kino, der Geburtsstätte des JFFH, gehören dazu inzwischen auch das traditionsreiche Metropolis sowie das B-Movie.

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