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	<title>JFFHblog &#187; Behind the Screens</title>
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	<description>Ein Filmfest zum Anfassen</description>
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		<title>Wie alles begann&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 19:13:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behind the Screens]]></category>
		<category><![CDATA[JFFHistory]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl selbst erst seit gut zwei Jahren beim JFFH aktiv, bin ich doch irgendwie in die Rolle des Festivalchronisten geschliddert: Alte Programmhefte stapeln sich in Kartons, auf der Festplatte liegen gescannte Fotos aus dem letzten Jahrtausend und Festival-Anekdoten schlummern in Textdateien. Da es im Moment vom JFFH2010 noch nichts weltbewegend neues zu berichten gibt, ist jetzt der perfekte Moment um mal zu erzählen, wie das eigentlich alles losging mit dem JFFH&#8230; damals, im letzten Jahrtausend.<br />
<span id="more-104"></span><br />
Am Anfang war die Begeisterung von Torsten „Stickel“ Stegmann und Jan „Bammel“ Fangmeier für japanische Filme und das ausgeprägte Sendungsbewusstsein der beiden. Das brachte sie Ende der 1990er auf die Idee, ihre geliebten Filme dem Ham­burger Publikum vorzustellen und näher zu bringen. An ein re­gelmäßiges Fes­tival dachte zunächst noch keiner der beiden, vielmehr sollte eine erst­mal eine Filmreihe im 3001 das Japanische Kino der 90er Jahre vor­stellen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-105" title="Filmfest-Team mit Gästen" src="http://blog.jffh.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0001_small.jpg" alt="Filmfest-Team mit Gästen" width="590" height="390" /></p>
<p>Zusammen mit Susi Montgomery sowie der Unterstützung des <a href="http://www.3001-kino.de">3001 Kinos</a> und der Ham­burger Filmförderung machten sich die beiden daran, erste Kontakte nach Japan zu knüpfen und ein Filmprogramm auf die Beine zu stel­len. Als das erste Japanische Filmfest im deutschsprachigen Raum konnten sie dabei auf keinerlei Vorarbeiten oder Erfahrungen zu­rückgreifen. Entgegen kam ihnen aber, dass <a href="http://www.rapideyemovies.de/ ">Rapid Eye Movies</a> „<a href="http://www.jffh.de/1999/swallowtail/">Swallowtail Butterfly</a>“ von Shunji Iwai in die deutschen Kinos bringen wollte und dabei half, eine Iwai-Retrospektive zu­sammenzustellen. Außerdem stellte die Japan Foundation in Köln meh­rere Filme kostenlos bereit. So konnten in den ers­ten beiden Dezemberwochen stattliche 22 Filme gezeigt werden, darunter Meisterwerke wie Takeshi Kitanos „<a href="http://www.jffh.de/1999/kids-return/">Kids Return</a>“, Hayao Miyazakis „<a href="http://www.jffh.de/1999/prinzessin-mononoke-2/">Prinzes­sin Mononoke</a>“ und drei Filme von Shunji Iwai.</p>
<p>Auch Iwai selbst wurde nach Hamburg eingeladen. Da er in Japan allerdings schon ein großer Star war, stellte er zuerst hohe Ansprüche: Ein Flug erster Klasse sollte es schon sein, und mit dem angebotenen Hotel war er auch nicht zufrieden. Als er aber merkte, dass in Hamburg ein kleines, begeistertes Team junger Filmbegeisterter fast ohne Mittel absolute Pionierarbeit leistete, ver­zichtete er auf Vorzugsbehandlung und zahlte sein Hotel schließlich aus eigener Tasche.</p>
<p>Die Begeisterung der drei Festivalgründer sprang aber nicht nur auf Iwai-san über, sondern auch auf das Publikum: Die Zuschauer strömten in die Filme und waren be­geistert, das 3001 hatte eine sensationelle Auslastung. Der Erfolg übertraf alle Erwartungen und so war bald klar, dass aus der zweiwöchigen Filmreihe ein richtiges, jährlich stattfindendes Festival werden sollte. Das JFFH war geboren.</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 561px; width: 1px; height: 1px;"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Raavi;"><span style="font-size: small;">Auch der Regisseur wurde nach Hamburg eingeladen, stellte aber hohe Ansprüche, da er in Japan schon ein großer Star war: Ein Flug erster Klasse sollte es schon sein, und mit dem angebotenen Hotel war er auch nicht zufrieden. Als er aber merkte, dass es in Hamburg darum ging, die Pionierarbeit junger Filmbegeisterter zu unterstützen, ver­zichtete er auf Vorzugsbehandlung.</span></span></p>
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		<title>Fertig, los!</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 08:52:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behind the Screens]]></category>
		<category><![CDATA[JFFH]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Monaten, es war Ende Juli wenn ich mich recht erinnere (d.h. Saure-Gurken-Zeit beim JFFH), saßen wir mit ein paar Team-Mitgliedern zusammen und haben überlegt, wie wir für 2010 die Webseite noch interessanter und informativer machen könnten. Mitten in die Diskussion hinein hat Sascha plötzlich vorgeschlagen, die Webseite um ein Filmfest-Blog zu ergänzen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Monaten, es war Ende Juli wenn ich mich recht erinnere (d.h. Saure-Gurken-Zeit beim JFFH), saßen wir mit ein paar Team-Mitgliedern zusammen und haben überlegt, wie wir für 2010 die Webseite noch interessanter und informativer machen könnten. Mitten in die Diskussion hinein hat Sascha plötzlich vorgeschlagen, die Webseite um ein Filmfest-Blog zu ergänzen. Meine erste Reaktion war: Geile Idee! Aber da ich seit Jahren privat blogge und auch schon im Beruf mehrere Corporate Blogs betreut habe, war mir klar, dass damit viel Arbeit verbunden sein würde. Die Stimme der Vernunft säuselte mir daraufhin leise aber eindringlich zu, dass wir uns so ein großes Projekt besser nicht zumuten sollten.<br />
<span id="more-66"></span><br />
Wir haben die Idee dann erstmal geparkt, aber in den folgenden Wochen immer wieder mit verschiedenen Team-Mitgliedern darüber gesprochen. Und jeder, wirklich jeder, fand die Idee eines Filmfest-Blogs gut. Ganz schnell kamen auch eine Menge toller Vorschläge zusammen, worüber wir in diesem Blog schreiben könnten, von japanischen Kochrezepten über die lustigsten Anekdoten aus der JFFH-Geschichte bis hin zu „Behind the scenes“-Einblicken in die Interna des Filmfests. Plötzlich war auch bei mir die Skepsis verflogen. Statt dessen regierte diese typische „Wie cool wäre das denn“-Begeisterung, von der das Filmfest lebt, die aber auch gefährliche Ausmaße annehmen und schnell zu langen Nachtschichten führen kann.</p>
<p>Die Vorbereitungen für diesen neuen JFFHblog liefen dann zügig und unproblematisch (und kamen mit nur einer langen Nachtschicht aus) und heute, jetzt, mit der Veröffentlichung dieses Artikels, geht es offiziell los!</p>
<p>In dieser Geburtsstunde des ersten offiziellen Blogs des Japanischen Filmfestes Hamburg hoffen wir, dass es uns gelingt, ein kleines Stück dieser Begeisterung rund um das Filmfest rüberzubringen. Natürlich wollen wir auch informieren und ein bisschen zusätzlichen Traffic generieren, aber vor allem wollen wir uns einen Weg schaffen, das JFFH und das Drumherum erlebbar zu machen: Den Spaß am Organisieren, am Dabeisein, am Mitmachen und natürlich an japanischen Filmen und der Auseinandersetzung mit japanischer Kultur!</p>
<p>„Yoi, staato!“</p>
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